Nadin Stoye

von Nadin Stoye am 3. September 2010

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IFA 2010 in Berlin – Zum 50. Mal findet Sie statt

Unter dem Motto „Wo die Welt Premieren feiert“ geht auch dieses Jahr die Internationale Funkausstellung vom 03.09.-08.09.2010 in die Vollen.

Die IFA in diesem Jahr - Miss IFA 2010

Heute öffnet die Messe der Consumer- und Unterhaltungselektronik die Pforten für Besucher und feiert dieses Jahr ihr 50. Jubiläum. Neben  den bereits bekannten Themenbereichen, wie Haushaltselektronik, TV, Hi-Fi und Kommunikationstechnik, bietet erstmals auch einige neue Ausstellungsbereiche auf dem Messegelände.

iZone-alles rund um den Mac, iTech und Apps

Längst gehören Apps und Mac-Anwendungen zu unserem technischen Umfeld. Deshalb nun in diesem Jahr ein neuer Ausstellungsbereich allein für diese Themenbereiche und deren Anwendungen. Unternehmen aus den USA, Europa und Asien werden hier vertreten sein und neue Produkte und Innovationen vorstellen.

IFA eLibrary

In den letzten Jahren haben sich eBooks und Reader immer mehr am Markt platziert und etabliert. Neben den eBooks, die man anfangs auf dem Computer lesen konnte, haben sich die eBookReader von Apple und Co längst in die Herzen der User befördert. In diesem Jahr gibt es nun in Halle 13 erstmals die Möglichkeit ein gemeinsames Angebot von Herstellern und Verlagen anzuschauen. Gemeinsam haben sie hier die eLibrary integriert, um den Besuchern und Begeisterten der Fachmesse eine runde Angebotspallette präsentieren zu können. Mit dabei unter anderem Libri.de und pocketbook.

TecWatch

Heute schon die Technik von Morgen ausprobieren und anfassen. In diesem Bereich haben sich die Aussteller und Macher der IFA etwas ganz Tolles ausgedacht. Die Innovationsbörse der IFA, finden die Besucher in Halle 8.1. Hier dürfen sie einen Blick in die Forschung und Prodktentwicklung werfen, quasi Backstage in der Wiege der Produktideen.

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Stefan Tucholski

von Stefan Tucholski am 2. September 2010

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Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit – BarCamps zum Thema Web 2.0 sind Fachtagungen für jedermann.

Der Begriff Web 2.0 ist bei Internetnutzern in aller Munde und inzwischen fester Bestandteil der weltweiten Webkultur. Der Blogger Henning Schürig sieht darin eine Radikalisierung des Ursprungsgedankens den Internets. Es geht bei Web 2.0 im Grunde um eine Vereinfachung des sozialen Miteinanders und die Förderung der Kollaboration zwischen Internetnutzern. Nun gab es diese Möglichkeiten schon im Web 1.0, also dem Internet in der Phase vor der weltweiten Etablierung von Social-Media-Netzwerken und Blogs. Die Simplifizierung des Informationsaustauschs und der Meinungsverbreitung durch diese Kommunikationsmittel rechtfertigt wegen ihrer Tragweite in meinen Augen dennoch den Einsatz der Kennung 2.0 zur Verdeutlichung dieses gesellschaftsprägenden Entwicklungsschritts.

So bedeutend Web 2.0 für die Internetgemeinde in Bezug auf Meinungsfreiheit, Meinungsaustausch und auch Marketing auch ist, etwas vermag das Medium auf Grund seiner technischen Voraussetzungen nicht zu ermöglichen, einen selbstreflexiven Diskurs zwischen allen daran Beteiligten. Mit der Etablierung von Web 2.0 gingen grundsätzliche Fragen z.B. nach dem Entwicklungspotential des Mediums, der Bekanntmachung und Einführung technologischer Neuerungen oder den Einsatzmöglichkeiten einher. Sicherlich können solche Fragen auf professionellen, jedoch für die Teilnehmer auch kostspieligen, IT-Konferenzen diskutiert werden. Und sicherlich lassen sich Innovationen dort ebenfalls vorstellen. Jedoch entsprechen derartige Veranstaltungen,  wegen ihrer sehr unternehmensbezogenen Besucherstrukturen und ihren oftmals starren Tagesabläufen, nur bedingt den Eigenschaften der eher egalitären und etwas anarchisch anmutenden Nutzersphäre des Web 2.0. Ich behaupte jetzt einmal, ein Medium, das ohne nennenswerte Zugangsbarrieren die Teilnahme eines jeden  Interessierten zulässt (im Grunde sogar benötigt) und in dessen Grenzen kein Thema ausgespart werden muss, sollte auch auf Veranstaltungen vorgestellt und diskutiert werden können, deren Strukturen mit diesen Charakteristika im Einklang stehen. Diese finden bereits seit 2005 (USA) bzw. 2006 (D) unter der Bezeichnung „BarCamp“ statt. Diese freien Tagungen können grundsätzlich von jedem ins Leben gerufen werden, der geeignete Räumlichkeiten gewährleisten kann. Termine und Orte werden in der Regel über einschlägige Wikis (z.B. barcamp.org), Blogs, Instant-Messaging-Systeme (bspw. ICQ) oder soziale Netzwerke wie Facebook veröffentlicht und verbreitet. BarCamps folgen nur selten festgelegten Regeln. Jeder der möchte kann – entweder als Zuhörer oder Referent – teilnehmen.  Die Programmplanung erfolgt im Normalfall am Morgen vor der Veranstaltung, nachdem alle Referenten ihre Themen eingereicht haben. Die Besucher können anschließend, entsprechend ihrer Interessen, zwischen mehreren gleichzeitig stattfindenden Diskussionsveranstaltungen wählen.  Es handelt sich dabei tatsächlich um Diskussionsrunden. Schnöde Frontalvermittlung von Wissen ist nicht übermäßig erwünscht.

BarCamp auch in OWL

Auch in Ostwestfalen-Lippe findet ein solches BarCamp statt. Mit Erfolg im November letzen Jahres in den Räumlichkeiten der Bielefelder Fachhochschule des Mittelstands gestartet (Blog-Bericht der Neuen Westfälischen Zeitung hier), geht das Barcamp OWL am 2. und 3. Oktober 2010 im Park Inn Hotel Bielefeld in seine zweite Runde. Zum Ablauf der Veranstaltung geben die Organisatoren im Wiki ihrer Website folgendes bekannt:

Teilnehmer des “BarCamp OWL” in Aktion. Quelle: blog.nw-news.de

Unsere BarCampOWL Teilnehmer können entweder eine Präsentation oder eine Session abhalten oder aber bei einer mithelfen, oder sonstwie als Freiwilliger zum Gelingen der Veranstaltung beitragen. Der Ablaufplan für sämtliche Präsentationen wird erst am eigentlichen Tag gemeinsam erstellt. Man kann sich vorab vorbereiten, sollte aber früh am Tag erscheinen, um sich einen Platz im Zeitplan zu sichern. Die anwesenden Teilnehmer wählen die Demos bzw. Präsentationen aus, die sie sehen wollen.

Eine Art Eckladen-Marketing mit Quellenoffenheit. Denn “Wir reden. Ihr hört zu.” sollte möglichst bald der Vergangenheit angehören. Unser leidenschaftlicher Rat an Dich: Schließe Dich der Konversation an. Der Einstieg ist einfach, die Vorteile sind groß, und BarCampen macht zufälligerweise auch noch Spaß.
Alle Präsentatoren sind dafür verantwortlich, dass sämtliche Mitschriften, Folien, Audio- und Videodaten ihrer Präsentationen im Web veröffentlicht werden, zum Nutzen sowohl der Teilnehmer als auch derjenigen, die nicht selbst anwesend sein können.

Die Agenda ist einfach: Es gibt keine. Es lebt vom Input und der Interaktion der Teilnehmer. Eine Markenprägung ist für Medienpartner und Sponsoren gegeben.

Logo des "BarCamp OWL"

Allen Web 2.0-Interessierten sei hiermit eine Teilnahme an der Veranstaltung ans Herz gelegt. Jeder abgegebene Beitrag und jede neu gewonnene Erkenntnis kann ein Grundstein für die Weiterentwicklung eines Mediums sein, dessen gesamtgesellschaftliche Bedeutung vielleicht noch immer nicht richtig erfasst werden kann.


Nadin Stoye

von Nadin Stoye am 31. August 2010

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Was passiert nach dem Leben mit dem digitialen Leben?

Viele von uns sind Mitglied in mindestens einem der vielen Social Networks, wie Facebook, Xing, LinkedIn, StudiVZ, MySpace,  Twitter usw. Sich mit Freunden und Gleichgesinnten am Computer austauschen ist etwas, das mehr und mehr zu unserem Alltag gehört. Neben Unternehmen, die diese Dienste für Marketingaktivitäten benutzen, sind natürlich auch viele Privatpersonen unterwegs. Diese nutzen die vielen Angebote, wie Spiele, Preisnachlässe, Chats usw.

Zu unserem Leben gehört (leider) auch, dass es irgendwann einmal vorüber ist. Vor einigen Tagen hab ich mir hier die Frage gestellt, was passiert eigentlich wenn es denjenigen, der diese digitale Identität eingerichtet hat nicht mehr gibt? Geht das online Leben dann trotzdem weiter oder wird es automatisch beendet?

by Martin Büdenbender / pixelio.de

Mitgliedschaften in Social Networks sind in erster Linie ganz normale Verträge

Generell ist es so, dass zur Teilnahme in Social Networks Nutzungsbedingungen akzeptiert werden müssen  und so zwischen dem Nutzer und der Plattform ein Vertrag zustande kommt, bei dem es auch Kündigungsfristen gibt, in sofern nicht ein Abonnement über einen bestimmten Zeitraum abgeschlossen wurde, das dann abläuft und sich nicht automatisch weiter verlängert.

Facebook handelt würdig. Laut Medienberichten, wird nach der Bekanntgabe des Todes (sowie der Einreichung von Unterlagen wie der Sterbeurkunde usw.) das betroffene Profil auf einen „Gedenkstatus“ gesetzt. Zu diesem Profl haben dann nur Freunde und Angehörige Zugriff. Der Verstorbene wird außerdem von allen Gruppen, bei denen er oder sie Mitglied war, abgemeldet. Auf ausdrücklichen Wunsch jedoch kann das Profil dann auch ganz gelöscht werden.

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von Janina am 27. August 2010

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Wireless Charging von Powermat für die iPhones 3G und 3GS

Die Einzelteile

Heute in meinem Test: Powermat Wireless Charging System für $ 69,99 (ca. 55 EUR).

Seit 3 Wochen bin ich glücklicher Besitzer eines iPhone 3G. Manche mögen sicherlich denken, alter Hut, aber das ist mein erster Schritt in die Smartphone-Welt und da fand ich das iPhone  3G als einen guten Einstieg.

Da bei uns immer noch ein Gadget von Powermat ungetestet im Schrank lag und ich mal wieder Lust auf einen Blogartikel hatte, nehme ich mich nun dieser Sache an. Keine Ahnung, was das Ding kann und was mich da erwartet – Newbees im iPhone Bereich haben eben noch viel zu lernen und zu entdecken ;-).

Also lese  ich mir erst einmal auf der Produktseite von Powermat die Inhalte des Systems durch (nur für 3G und 3GS sowie iPod Touch geeignet):

  • Wireless Charging Mat: Ladematte
  • Receiver Case: Hülle für das iPhone, damit das Aufladen über die Matte funktioniert (inkl. Mini USB-Anschluss zum Synchronisieren)
  • Power Adapter: Adapter zum Aufladen der Matte über die Steckdose (funktioniert von 100 bis 240Volt)
Mein iPhone auf der Powermate

Mein iPhone 3G auf der Matte

Und da kommt schon das erste Problem auf mich zu: Der Power Adapter ist nicht für deutsche Steckdosen geeignet und einen Adapter dafür habe ich natürlich nicht. Denn ich brauche einen Adapter, der mich einen amerikanischen Stecker in unsere deutschen Steckdosen stecken lässt. Also heißt es warten, bis ich einen bekomme….

Eine geraume Zeit später: Auf gehts zum neuen Versuch mit Powermat. Schnell die Hülle überzogen (geht zwar einfach, würde mich aber stören, wenn mein iPhone permanent da drin wäre), mein iPhone auf die Powermat gelegt und gucken, was passiert.  Durch den Magneten liegt mein iPhone 3G sicher auf der Matte und gleitet quasi ganz einfach in die Vorrichtung ein. Durch die Gumminoppen unter der Ladematte sitzt diese fest auf dem Untergrund, auf den man sie stellt. Läd das iPhone auf, blinkt auf der linken Seite ein weißes LED-Licht. Ist es voll aufgeladen, wird automatisch der Ladevorgang gestoppt. Bis dahin alles ganz nett. Nur dann finde ich was heraus, was mir vorher nicht bewusst war. Denn ich habe der Matte gedanklich mehr zugesprochen, als sie tatsächlich kann.

Warum? Darum: Mein iPhone läd, aber das wars auch….Von “wireless” kann in meinen Augen keine Rede sein. Wieso kaufe ich mit eine “wireless” Ladematte, wenn diese nicht als Akku funktioniert und ich die Powermat eh immer am Stromanschluss haben muss. Da kann ich das iPhone ja gleich direkt an ein Ladekabel anschließen. Das ist auch nicht viel komplizierter als das iPhone auf die Powermat zu legen und vor allem, muss ich dann nicht diese hässliche Hülle drum haben. Den Nutzen konnte ich nicht erkennen. Selbst wenn ich zu viel Geld übrig hätte, würde ich mir das nicht kaufen. Dann doch lieber ein Apple Universal Dock kaufen. Dann kann ich laden und Musik hören.

Oder seht ihr einen Nutzen? Wahrscheinlich eher wirklich nur Spielerei für zu viel Geld. Oder ich als Deutsche habe einfach noch nicht das Bedürfnis wie die Amerikaner nach einer Powermat ;-). Mal sehen, ob es je einer wecken kann.

Aber wen das Powermat Wireless Charging System trotzdem noch weiter interessiert: Anbei noch ein nettes Video auf Youtube, aber leider nur englisch:

Auch ausführliche Nutzerbewertungen habe ich nur auf englisch im Netz gefunden.


Benjamin Thiessen

von Benjamin am 26. August 2010

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MSI FX600: sehr gutes Mittelklasse-Notebook

So wie Stefan das bereits getan hat, testete auch ich zum zweiten das MSI FX600 in der Redaktion. Gegenüber dem CX620 meines Tests, hatte es eine etwas höher konfigurierte Ausstattung und auch ein noch etwas ansprechenderes Design. Das FX600 schickt sich an, anderen Mittelklasse-Notebooks auf dem Markt von Acer oder HP zum Beispiel den Rang abzulaufen, aber ob es das wirklich schafft, wird sich in diesem Bericht noch herausstellen. Als Prozessor gab es hier den Intel iCore i5-450M, der mit zwei Kernen arbeitet und eine ganz besondere Eigenschaft mitbringt: den TurboBoost. Was wie ein Begriff aus dem Tuningbereich der Autos kommt, hat mit Autos gar nichts zu tun, dafür umso mehr mit Tuning. Die TurboBoost Technologie übertaktet nämlich je nach Bedarf den Prozessor und die Grafikleistung. So gesehen bedeutet das: ein etwas geringer ausgelegter Prozessor und eine etwas weniger leistungsstarke Grafikkarte können durch diese Technologie Höhenflüge in der Performance hinlegen. Dabei sind der Prozessor und/oder die Grafikkarte gar nicht leistungsschwach. Im Gegenteil: der i5-450M arbeitet mit Taktraten von 2,4 – 2,66 GHz und die eingebaute Nvidia GeForce GT325M kann sich ebenfalls als Mittelklasse-Grafikkarte sehen lassen. Sie kann dabei den im Notebook verbauten DDR3 Arbeitsspeicher verwenden und dadurch ebenfalls noch ein Leistungsplus herausholen. Womit wir auch schon bei den 4 GB DDR3 Arbeitsspeicher sind. Die arbeiten nämlich dieses Mal – im Gegensatz zum CX620 – intelligent mit dem 64-Bit Windows 7 zusammen und diese Troika aus i5-450M, GT325M und 4 GB DDR3 bringen das FX600 in eine sehr gute Ausgangsposition.  Im Test offenbarte sich dann auch das Leistungswunder dieser Verbindung aus Komponenten. Das Notebook konnte beim Start und Betrieb leistungsintensiver Software wie Bildbearbeitung und Videoschnitt besonders punkten, auch bei gleichzeitig geöffnetem Browser und auf Pause gestellter DVD blieb jedes Arbeiten noch flüssig. Dadurch läuft das Notebook natürlich auf Hochlast und man braucht von der Akkuleistung keine Wunder zu erwarten. Wer das Notebook aber auf diese Weise nutzt, wird eher stationär als mobil arbeiten. Gehen wir nun ein wenig weg von der Performance und hin zum Handling des Notebooks. Es ist rundum sauber und solide verarbeitet und dabei elegant designt. Die angeraute Oberfläche des Touchpads hat mir auf Anhieb gefallen, das Arbeiten damit war wirklich sehr präzise. Über die notwendigen Anschlüsse verfügt das Gerät natürlich auch, dabei ist auch ein e-SATA Anschluss dabei. Wie auch beim CX620 gefallen mir die abgesetzten Tasten der Tastatur sehr sehr gut, wobei ich auf den extra hinzugefügten Ziffernblock verzichtet hätte, das schiebt den Rest der Tastatur ein klein wenig nach links, wenn man so will und man muss sich zuerst ein wenig umgewöhnen und vertippt sich leicht. Das Display scheint dem des CX620 ähnlich zu sein und ist somit eher als durchschnittlich einzustufen. Auch hier erreicht die Auflösung nicht ganz Full HD und ist somit für alle gängigen Anwendungen vollkommen zufriedenstellend und auch DVDs sehen gut aus, für echte Liebhaber wird das aber wahrscheinlich nicht ganz zureichen. Das MSI FX600 wird wohl einen breiten Teil der Verbraucher ansprechen, da es zu einem wohl recht günstigen Preis die Bedürfnisse mannigfaltiger Interessen bedient und befriedigt.


Die neuen Notebooks von MSI – Teil 2: MSI FX600-i5447W7P

War zunächst das CX620 in seiner besten Ausstattungsvariante Opfer meiner Testbemühungen, war anschließend das FX600 – ebenfalls in der größeren Ausstattungsvariante – an der Reihe. Hier nun das Buch zum Film:

Leistungsstarkes Business-Notebook - das FX600

Gedacht als gehobenes Office-Notebook, offenbarte das FX600 ungeahnte Möglichkeiten. Für ein reines Arbeitswerkzeug ist das Gerät einfach viel zu gut ausgestattet. Wie das große CX620 ist es mit einem i5-450M Prozessor von Intel bestückt. Grafisch dagegen baut MSI hier auf eine GeForce GT 325M-Karte. Zwar sind auch im FX600 vier GB RAM verbaut, diese können jedoch – anders als beim CX-Modell – durch das vorinstallierte 64Bit-Betriebssystem voll ausgenutzt werden. Die Tastatur muss auch hier als hervorragend bezeichnet werden, während das Touchpad bei mir einige Eingewöhnungsschwierigkeiten auslöste. Die stark aufgerauhte Oberfläche sorgte anfangs für ein deutliches Kribbeln in den Fingerspitzen. Im Endeffekt ermöglicht sie jedoch eine wesentlich präzisere Handhabung des Mauszeigers.  Beim Display setzt MSI

Die Tastatur weiß zu überzeugen.

ebenfalls auf eine Auflösung von 1366 x 786 Bildpunkten. Hier ist sie als angemessen zu betrachten, da statt eines Blu-Ray-Laufwerks ein Multinorm-DVD-Brenner verbaut wurde. Die Verarbeitung des Gehäuses  wirkt durchaus hochwertig. Man hat beim Anfassen das Gefühl eine lohnenswerte Investition getätigt zu haben.

Der Praxistest:

Ich muss gestehen, ich dachte, dass das FX600 wegen seiner Grafikkarte zu nicht mehr als dem gelegentlichen Abspielen eines HD-Films taugt. Aber weit gefehlt. Wie beim CX620 startete ich das 3D-Spiel Mass Effect 2. Das Ergebnis war eine astreine Darstellung des Spiels in einer Auflösung von 1280 x 768 und einigermaßen vielen zugeschalteten Details. Dabei hörte man zwar den Lüfter sehr bald ziemlich deutlich, aus der Abluft-Öffnung strömte sehr warme Luft, aber das Spiel lief. Nicht schlecht für eine Büromaschine. Besonders die Lautsprecher könnten mich überzeugen. Einen so guten Klang hatte ichbei einem Notebook bis dahin noch nicht gehört. Man fragt sich beim Zuhören wirklich, welches Gerät nur die Multimedia-Maschine ist. Der Akku schaffte bei laufendem Film (normale DVD) etwa 130 Minuten. Beim Spielen jedoch nur ca. 60 Minuten.

Selbst aufwendige Spiele laufen ordentlich.

Fazit:

Müsste ich mich zwischen dem CX620 in Topausstattung oder dem FX600 entscheiden, es würde mir schwer fallen. Beide Modelle sind sich wirklich sehr ähnlich. Der großen Vorteile beim FX600 liegen in der etwas besseren Verarbeitung, dem eleganteren Äußeren und den wirklich tollen Lautsprechern. Das 64Bit-Betriebssystem kann zudem den Arbeitsspeicher voll ausnutzen. Das CX620 kommt hingegen mit einem Blu-Ray-Laufwerk daher und wirkt ein wenig sportlicher. Letztlich muss jeder für sich selbst wissen, welche Faktoren für ihn die entscheidenden sind. Fakt ist, dass beide eine wirklich ordentliche Leistung für´s Geld bieten.


von Adam Janetzki am 25. August 2010

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3 neue PC-SPEZIALIST Fachhändler im August 2010

Morgen starten in Bordesholm, Maxhütte-Haidhof und Kiel 3 neue PC-SPEZIALIST Fachhändler.

Mehr Infos dazu gibt es hier

Viel Erfolg und gute Geschäfte !!!


Benjamin Thiessen

von Benjamin am 25. August 2010

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MSI CX620: Gratwanderung zwischen Preis und Leistung

Horch, was kommt von draußen rein, hollahi hollaho: das ist MSI’s Angriff auf das Design und die Ausstattung der Konkurrenz. Beim MSI CX620 sieht dieser Angriff schon überzeugend aus, kann dann aber noch nicht so ganz durchschlagen. Wie Stefan unten schon erwähnt hat, kann man bei den Komponenten nicht meckern, als Prozessor ist ein Intel i3-330M verbaut, den man in anderen Notebooks schon klasse angewendet sieht (zum Beispiel in Sony Vaio Modellen), auch wenn er der schwächste der Intel iCore Baureihe ist. Dieser Prozessor ist auf jeden Fall für das sogenannte Hyper-Threading berühmt, was so viel bedeutet wie: gut bei der Benutzung vieler Software gleichzeitig, nicht so gut beim Benötigen einer hohen Einstiegstaktrate wie bei Spielen. Dennoch: ein Intel iCore macht was her für ein Notebook. Die Grafikkarte kommt mit großem Namen daher, ist aber bedingt für große Grafikaufgaben gedacht und brauchbar. Die ATI Radeon HD5470 steht zwar namentlich in einer Reihe mit anderen HD5xxx-Grafikkarten, ist leistungstechnisch aber deutlich darunter anzusiedeln. Sie ist im Prinzip der Nachfolger der HD4570 und auch nicht wesentlich leistungsstärker. Neue und aktuelle Spiele kann sie meist nur in mittleren Detailstufen darstellen und manchmal gar nicht, für explizite Gaming-Absichten ist sie daher nicht geeignet.

Im Test offenbarte das Display auch seine Schwächen. Es spiegelte stark und zeigte beim Kontrast und Blickwinkel eher durchschnittliche Ergebnisse. Trotzdem wird es für die tägliche Anwendung von Software und Internet wohl geeignet sein. Wer den täglichen Film- und HD-Genuss sucht, wird zu einem anderen Notebook greifen. Die Verarbeitung des MSI ist solide und robust, es ist schön designt und sieht elegant aus, die Tastatur ist ein echter Hingucker mit den abgesetzten Tasten, auf denen es sich leichtgängig schreiben lässt. USB- und Audio-Anschlüsse sind in ausreichender Anzahl vorhanden und die Bedienbarkeit ist ebenfalls in jedem Bereich als sehr gut zu empfehlen. Für die Arbeit am Notebook sind 4 GB DDR3 Arbeitsspeicher verbaut, jedoch verstehe ich nicht, wie man dann noch das 32-Bit System von Windows 7 installieren kann, das diese schönen und üppigen 4 GB DDR3 gar nicht so richtig verarbeiten kann. Hier hätte MSI noch ein bisschen mehr mit der Zeit gehen müssen. In der Performance fallen aber weder der Prozessor noch die Grafikkarte oder der Arbeitsspeicher unangenehm ins Gewicht, das MSI CX620 schien bei der Leistung mit vorne zu liegen, alle getesteten Office-Anwendungen liefen flüssig und auch die getesteten Spiele liefen einwandfrei. Wer als Experte an dieses Notebook herangeht, wird in manchen Ecken vielleicht Schwächen erkennen, insgesamt ist MSI mit dem CX620 aber ein gutes Einsteigernotebook gelungen. Im Shop werden ebenfalls Modelle mit höherer Leistung angeboten, so wie Stefan sie getestet hat.


Sarah Meixner

von Sarah Meixner am 25. August 2010

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E-Commerce: Damit aus Shopping-Lust kein Shopping-Frust wird

Schneller, günstiger, einfach besser: Online-Shopping. © Thorben Wengert / PIXELIO www.pixelio.de

Inzwischen sind sie in der Mehrheit: Sechs von zehn Deutschen kaufen im Internet ein. Der Online-Handel floriert, denn schließlich gibt es im WWW kaum etwas, das es nicht gibt. Zum Vergleich: Ende 2008 hatte erst jeder zweite E-Commerce-Erfahrung. Inzwischen ist es aber auch in den Köpfen der meisten Bürger angekommen, dass es erstens bequem ist, online  am heimischen PC oder Notebook einzukaufen, zweitens die Preise meistens (viel) niedriger als im stationären Handel sind und drittens die Rückgaberechte so verbraucherfreundlich sind (bestes Beispiel dazu ist der Versandhandelsriese Amazon), dass sich viele Ladengeschäfte mehr als nur eine Scheibe davon abschneiden könnten.

Doch wo viel Licht ist auch manch Schatten: Denn genauso wie der Internet-Handel blüht, wächst auch die Abzocke. Im Moment sehr beliebt bei den Cyber-Kriminellen ist es laut Branchenverband Bitkom, Nutzer mit vermeintlichen Gratis-Inhalten zu locken – und im nächsten Schritt dreist abzuzocken. Denn wie so oft lauert die Crux im Kleingedruckten, oft in Form äußerst kostenintensiver Abonnements. Derart betrügerische Websites tauchen im unterschiedlichsten Gewand auf: Unterhaltung, zum Beispiel Soduko-Rätsel, Tipps etwa für Tierfreunde oder gar 0-Euro-Produkten wie etwa Gratis-Software.

Schützen kann man sich dennoch recht gut vor den Betrügern: Zuallererst den gesunden Menschenverstand anschalten und mal einen ausführlicheren Blick auf das Kleingedruckte werfen. Außerdem vorsichtig mit persönlichen Daten sein: In Zeiten, wo  Freund und Feind dank der zahlreichen Social Networks und ihrer manchmal etwas unreflektierten Nutzer schnell und einfach an Emailadressen, Handynummern, persönliche Vorlieben und gar die Information zum Beziehungsstatus kommen, siegen immer noch Vernunft und Vorsicht.

Also Vorsicht, wenn für kostenlose Web-Inhalte oder -Dienstleistungen auf einmal Name, Adresse, Telefonnummer, Emailadresse und am besten noch die Bankverbindung sowie Kreditkartendaten angegeben werden sollen. Dann ist das vermeintliche Gratisangebot nämlich nur eines: ganz sicher unseriös. Grundsätzlich auch immer auf ein vollständiges Impressum mit kompletter Anschrift und Nennung der Unternehmensvertreter achten, Emailadresse und Telefonnummer für Rückfragen gehören zusätzlich zu einer seriösen Homepage. Wenn auch das fehlt, Finger weg und weitersurfen.

Notebook an und auf geht's zur virtuellen Shopping-Tour. (Quelle: PC-spezialist)

Sollte man dennoch einmal in die Falle tappen, ist ebenfalls noch nicht aller Tage Abend. Denn verlangt der Anbieter tatsächlich Geld, muss er zunächst einen Vertragsabschluss nachweisen. Und der ist nur rechtsgültig, wenn der Kunde über alle Bedingungen des Angebots informiert ist und diese bewusst akzeptiert hat. Was in den Fällen der doch Nicht-Gratisangebote schwer sein könnte. Für den Betrüger. Und falls dieser schnell mit Anwalt, Inkasso und Gerichtsverfahren droht, Ruhe bewahren und auf keinen Fall zahlen. Denn hier bellt der Hund nur und weiß eigentlich ganz genau, dass er vor Gericht keine Chance hat – und genau deshalb von Beginn an die Einschüchertungs- und Drohtaktik fährt. Auf die so manch verunsicherter Nutzer leider noch immer herein fällt.

Ist es erst einmal so weit, gibt es Musterbriefe und Unterstützung beispielsweise bei der Stiftung Warentest und den Verbraucherzentralen. Ausfüllen und am besten per Einschreiben ohne persönliche Daten zurück an die Betrüger schicken. Auch gut zu wissen: Das Widerrufsrecht bleibt bei Abo-Fallen über die ansonsten gültige 14-Tages-Frist hinweg bestehen. Also kein Grund zur Panik. Und immer schön das Kleingedruckte lesen.


Die neuen Notebooks von MSI – Teil 1: Das CX620 i5447BW7P

Erinnert sich eigentlich noch jemand an die Coolness-Attacke eines großen Versandhändlers, bei der Thomas Gottschalk – mit dem bei ihm etwas peinlich wirkenden Auftreten eines Szeneclubbers – irgendetwas von „brandheiß“ und „nagelneu“ erzählt? Ich frage mich bis heute, was die Werbeagentur geritten hat den Spot ausgerechnet mit der Supernase des Senioren-Entertainment zu produzieren. Wie ich darauf komme? Ich hatte Ende letzter Woche zwei (O-Ton der Kollegen) „brandheiße“ und „nagelneue“ Notebooks der C- und F-Reihe von MSI auf dem Tisch. Da schoss mir der Vergleich natürlich sofort durch den Kopf. Die Geräte sind allerdings alles andere als peinlich, weshalb sie hier von mir nun ausgiebig vorgestellt werden. Den Anfang macht das Multimedia-Notebook CX 620.

Wenig Optik - viel Entertainment: Das CX620

Das 15,6“-Notebook macht optisch einen wenig spektakulären Eindruck und sieht im Grunde gar nicht nach Multimedia aus. Die Verarbeitung ist zwar nicht schlecht, als Daimler unter den Tragbaren kann man das CX620 jedoch auch nicht bezeichnen. Spontan fällt mir dazu der Ford Focus ein.

Die inneren Werte vermitteln da schon wesentlich mehr Entertainment-Feeling. Intels Core i5 450M-Prozessor sorgt gemeinsamt mit einer Radeon 5470-Grafikkarte (1GB RAM) für ordentliche Rechenpower. Daneben verfügt das CX620 über eine zweite stromsparende Karte. Die verbauten vier GB DDR3-RAM gehören zum Standard und würden im Normalfall ausreichend Platz zum Auslagern bieten, wenn, ja wenn da nicht das vorinstallierte 32 Bit-Betriebssystem wäre. Das kann Arbeitsspeicher nämlich nur bis maximal drei GB verarbeiten. Mittelfristig empfiehlt sich deshalb der Umstieg auf Microsofts 64 Bit-Variante. Für den Moment ist die Performance jedoch völlig in Ordnung.

Das Display schafft eine maximale Auflösung von 1366 x 768  Bildpunkten (Format 16:9). Diese findet man aktuell häufig bei Notebooks.

Die Tastatur hinterlässt einen sehr guten Eindruck.

Damit kann das CX620 leider nicht das volle Potential eines wahren Highlights seiner Ausstattung ausreizen, das des integrierten Blu-Ray-Laufwerks. HD-Filme lösen in der Regel mit 1920 x 1080 Bildpunkten (1080p) auf.  Das soll natürlich nicht bedeuten, dass die Filme nicht trotzdem glasklar dargestellt werden.

Die Tastatur kommt der eines richtigen Keyboards sehr nahe, nur die Funktionstasten (F1-F12) und die Eingabetaste sind in der Höhe etwas kleiner ausgefallen. Außergewöhnlich ist der eingebaute Ziffernblock. Den bietet nicht jeder Hersteller an. Der Tastenanschlag ist darüber hinaus gut gelungen.

Der Praxistest:

Was die Abspielgeschwindigkeit und Darstellungsqualität von Multimedia-Inhalten betrifft, kann man wirklich nicht meckern. HD-Filme laufen stets flüssig. Sogar im Akkubetrieb im Zusammenspiel mit der zweiten verbauten Stromspar-Grafikkarte. Auch Spielen kann man mit dem CX620.  Im Test lief das relativ aktuelle 3D-Spiel “Mass Effect 2″ bei mittleren bis höheren Details flüssig bis zu einer Auflösung von 1280 x 768. Die eingebauten Lautsprecher sind für die Tonwiedergabe von Multimedia-Inhalten etwas mau geraten. Bässe sind im Grunde nicht vorhanden. Der Akku hält im Energiesparmodus (bei laufendem HD-Film) etwa 120 Minuten.

Fazit:

Mit dem CX620 ist MSI ein gutes Multimedia-Notebook gelungen. Die eingebaute Hardware weiß in der Praxis zu überzeugen. Die Gehäuse-Verarbeitung ist ordentliches Mittelmaß. Tastatur und Blu-Ray-Laufwerk sind echte Highlights. Wer gutes Entertainment zu einem verhältnismäßig kleinen Preis sucht, wird bei diesem Notebook auf jeden Fall fündig.




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