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von am 26. April 2008

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Ubuntu Test I

Nach langer Enthaltsamkeit im Bereich Linux und angeregt durch den Artikel von Frank Roebers habe ich mich dazu entschlossen doch noch einmal einen Test mit einem Linux Betriebssystem zu befassen. Die Frage war, wie weit entwickelt ist das Betriebssystem Ubuntu, wie kompliziert ist es für Endanwender Ubuntu zu installieren und welche Einschränkungen gibt es.

Nach der Freigabe des neuen Ubuntu 8.04 am Anfang dieser Woche begann ich gleich mit dem Download der ISO Datei. Danach wollte ich diese auf eine CD brennen. Naja was so ein richtiger Windows User ist, der zerlegt beim Brennen erst mal die ISO. ”Hm, meine Schuld”, dachte ich, und “saugst du halt noch mal.” Gemacht, getan. Dieses mal mit einem anderem Tool ;) gebrannt und siehe da, die CD startet und fängt auch an zu installieren.

Nach dem Einlegen der CD startet automatisch das Auswahlmenü und man bekommt die Möglichkeiten, Ubuntu ohne Installation zu testen, Ubuntu zu installieren, den Arbeitsspeicher zu prüfen (was ich sehr gut finde) oder den Start des Betriebssystems von der Festplatte aus duchzuführen.

Nach dem Start ohne Installation, der reibungslos funktionierte, begann ich nun mit der Installation. Wie beim Windows Betriebssystem auch, musste man nun erstmal die Grunddaten eingeben. Wer ist man, Rechnername und Passwort setzen, dann die Zeitzone und schon gings los.

Die Installationszeit betrug ca. 30 Minuten und wurde durch einen Fortschrittsbalken begleitet. Am Ende sollte der Rechner neu gestartet werden. Bis dahin verlief die Installation wie bei allen anderen Betriebssystemen auch.

Nach dem Neustart kam die erste positive Überraschung. Der Rechner war bereits nach nur einer Minute startklar. Hat man denn soetwas schon gesehen? Rechner starten und dabei sitzenbleiben lohnt sich – einfach toll! Der erste Eindruck entsprach ungefähr dem, was ich so erwartet hatte. Oben die Leiste mit den Menüs, Hintergrundbild nicht schlecht, aber auch nicht zu aufdringlich. Nun begann ich mich durch die Menüs zu klicken. Zuerst zu den Anwendungen und, welch eine Überraschung, siehe da Firefox, E-Mail, Open Office, alles schon dabei, kleine Spiele auch ;) und sogar das Internet ging sofort.

Nun noch Updates und Einbindung der Treiber, das sich problemlos und ohne kryptische Befehle bewerkstelligen ließ. Dann noch ein finaler Neustart und fertig.

Nun wollte ich wissen wie umgänglich das System mit mir ist. USB Stick rein und: “Das geht!” Musike an, auch kein Problem. Beim Video anschauen musste noch ein Codec nachinstalliert werden. Den hatte Ubuntu aber selbst erkannt und automatisch eingebunden. Lediglich mit meiner externen Festplatte, die NTFS formatiert ist und via USB angeschlossen wurde, war er nicht sofort bereit zu arbeiten.

Fazit und erster Eindruck: Die Installation und Einbindung von Treibern ist einfach und sollte jedem, der ein wenig Sachverstand mitbringt, gelingen. Die mitgebrachten Programme sind für den Heimgebrauch ausreichend. Mit OpenOffice sollte jeder umgehen können, der mit Schreib- und Kalkulationsprogrammen schon einmal gearbeitet hat. DVD abspielen und MP3 hören ging mit kleinen Einschränkungen sofort. Besonderer Vorteil: das Betriebssystem startet sehr schnell.

Nächster Test – Installation auf einem Notebook. To be continued …

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Keine Kommentare zu “Ubuntu Test I”

  1. [...] Eine nette Kurzbeschreibung gibts es von unserem Kollegen Thoralf Pieper aus Stralsund hier. [...]

  2. avatar Franklym Briyeston sagt:
    Thoralf, ich bin auf das Ergebnis nach der Installation von Kubuntu auf einem Notebook gespannt. Dein Test mach neugierig.

  3. avatar Frank Roebers sagt:
    Hi, ich habe auch gerade 8.04 installiert. Bislang läuft alles auf Anhieb. Melde mich später noch mal ausführlicher.

  4. avatar alex sagt:
    hoffentlich komme ich morgen auch endlich mal zum installieren.

    hat schon jemand erfahrung mit wubi gemacht? dem windows installer, der ohne neuparitionierung installiert.

  5. avatar Frank Roebers sagt:
    Ja habe ich, lief nicht bei mir. Wollte nach Installation einfach nicht starten. In der Doku stand aber auch deutlich drin, dass es sich um eine nicht sonderlich stabile beta-Version handelt.

  6. Wubi ist noch nen bischen buggy, Der einzige, den ich kenne, ist mein Azubi der es unter Vista32 zum laufen hatte. Da zusammen mit Gibsy 7.10. Aber meistens hat es die "Blinker"-Funktion: geht, geht nicht, geht....
    Daher sind wir dazu übergegangen, bei den heutigen Festplattenpreise, einfach generell eine "Spielpartition" zu erstellen.

  7. [...] Daher: to be continued und in freudiger Erwartung auf Thoralfs Erfahrungen. [...]

  8. avatar Thoralf sagt:
    Wir gehen mit absicht in kleinen Schritten vor. Noch eine kleine Anmerkung! wir haben ubuntu getestet nicht kubuntu das kommt noch spannend finde ich vor allem nachhern dir Byril aplikation wird bunter und hat so bischen Stile von Vista! mal schauen. Nächster Test ASUS X51RL kommt ohne BS.

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