Letzte Woche war ich ja auf der CeBIT und eins der absoluten Highlights kam gleich zu Anfang. Unser Ansprechpartner bei NVIDIA rief mich schon quer über den Hallengang auf den Stand – dabei wollte ich doch erstmal inkognito ein bißchen rumstöbern ;)

Was er mir dann aber alles hinter den Kulissen gezeigt hat, war schon ein Hammer.
Kennt noch wer die Shutter-Brillen von früher? Ich glaube selbst bei meiner ersten TNT2 Grafikkarte war schon so eine Stotterbrille dabei, die das 3D-Erlebnis noch besser machen sollten – aber eigentlich nur Augenbrennen und Kopfschmerzen verursacht haben ;-) Tja, was soll ich sagen: Jetzt funktioniert es! Und zwar beeindruckend gut. Wie es genau gemacht wird erklärt die Wikipedia. Ihr braucht ein Display, das mindestens 120Hz kann und dann gibt es ein ziemlich cooles 3D-Erlebnis. Besonders spannend fand ich, daß NVIDIA auch gerade daran bastelt, das ganze auf Filme anzuwenden.

Der nächste Brüller war dann die Ion-Plattform. Damit kommt demnächst mit zuemlicher Sicherheit auch das erste Mini-Notebook mit Spielegrafik und Wohnzimmer-PCs, die in eine Koppenschachtel passen. Wahnsinn, wie klein das alles geworden ist.

Der Trick bei der Ion-Plattform ist einfach, daß hier zu intels Atom-Chipsatz (wie er schon in vielen Mini-Notebooks verbaut wird) ein NVIDIA 9400-Grafikchip dazu kommt. Damit läßt sich z.B. Call of Duty 4 mit locker 30FPS auf einem 22″ Monitor zocken und FullHD Filme schauen.
Wann der Spaß auf den Markt kommt und von wem war noch leider unter NDA. Aber da kommt noch so einiges – da könnt Ihr Euch sicher sein ;-) Ich persönlich finde diese NIVIDIA-Büchse ziemlich schick. Aber leider baut NVIDIA eben nur die Chips und keine End-Hardware :-(

Abschließend konnte ich mich noch eine gute Viertelstunde mit Bernhard Gleissner dem Vice President Sales EMEA + India bei NVIDIA über das NVIDIA Big Picture, die Strategie und was man in Zukunft alles mit den GPUs außer Spielen noch so machen kann unterhalten. Superspannend – das findet Ihr bald in unserem SYNAXON Blog.



