Anfang der Woche hatte ich mit einem Studenten aus dem Studiengang “Regenerative Energie” eine interessante Unterhaltung und wurde auch sofort wegen unseres ständig laufenden PCs gerügt. Laut ihm und verschiedenen Studien verschmutze dieser im Jahr durch seinen Stromverbrauch und das dadurch entstehende CO2 unsere schöne Umwelt genauso sehr wie ein Mittelklassewagen auf 200 Kilometern. Die IT-Branche versucht bereits seit mehreren Jahren wegen der Klimadiskussion auf die “grüne Welle” aufzuspringen und einige Hersteller waren auf der Cebit 2008 und 2009 mit “Green IT” präsent.

Ob die Herstellung von energiesparenden Computern und deren Zubehör nun aus Liebe zur Umwelt und Imagegründen passiert oder einfach aus Energiespargründen -zum Beispiel für das eigene Unternehmen – sei einmal dahingestellt. Fakt ist, dass die Hersteller natürlich auch an den neuen Modellen verdienen möchten und die Käufer solcher grüner Computer am Ende der Rechnung auch nicht für ihre Liebe zur Umwelt draufzahlen möchten, sondern eher langfristig Energie und Geld sparen.
Derzeit ist es jedoch relativ schwierig und -wie immer bei Neuheiten- etwas kostspieliger sich dem grünen Trend anzuschließen. Dies hat auch eine Spontanumfrage bei meinen Mitarbeitern ergeben: Die meisten versuchen, den PC “grüner” zu machen, indem sie ihn einfach nur einschalten, wenn es notwendig ist, sei es manuell oder – sehr clever- per Zeitschaltuhr oder für längeres online sein mit einem MSI Wind. Ein erster Schritt ist auch schon, statt einem Desktop-PC ein Notebook zu nutzen, das deutlich weniger Energie verbraucht.
Es gibt auch ganz nette Gadgets wie den Eco Button: Ein lustiger riesiger, grüner Knopf für den PC, der seinen Besitzer für das Stromstromsparen insofern belohnt, dass er anzeigt wie viel Energie man durch das Einschalten des Stromsparmodusses gespart hat.



Wenn man sich jedoch für den Kauf von echter “grüner IT” entscheidet, muss man sie erstmal finden. Natürlich ist es ratsam, ersteinmal den Stromverbrauch der einzelnen Geräte zu vergleichen. Eine weitere Hilfe bei der Auswahl sind die Gütesiegel. Was für Kühlschränke und Waschmaschinen das A ++ ist, ist für Pcs, Notebooks, Monitore und Drucker der “Energy Star”, der “Blaue Engel” oder das Siegel “TCO‘05″.
Bei snippr ist derzeit der von Greenpeace prämierte Lenovo Monitor erhältlich. Auch er trägt stolz einen Energy Star auf der Brust. Hier findet ihn ihn im snippr shop . Ab nächster Woche gibt es dann auch die neue MSI X-serie (320 und 340) bei snippr zu kaufen.
Warum also nicht mit dem Monitor beginnen um Strom zu sparen ?! Und wie grün surft, zockt oder arbeitet ihr?




danke für den guten und umfangreichen Beitrag. Vorschlag für die kommende Woche: Bitte schau Dir doch mal die sog. Nettop-PC mit Atom-Prozessoren an. Auch die sind "Green-IT".
Gruß
Stefan