Twittern ist voll im Trend, immer mehr Leute tweeten, begeistern sich dafür und verbreiten ihre Informationen – welcher Art sie auch seien- über den beliebten boomenden Microblogging-Dienst. Inzwischen ist unbestritten, dass Twitter zu einem exzellenten Tool für Virales Marketing geworden ist
Online-Marketing- und E-Commerce-Analysten des Marktforschungsunternehmens Hitwise haben, (zunächst für den britischen Markt) analysiert, welche Sektoren besonders von der Informationsverbreitung über Twitter profitieren.
Dabei hat sich ergeben, dass die häufigsten “Tweetthemen” Entertainment , Infotainment und andere Social Networks betreffen. Webseiten mit diesen Inhalten profitieren demnach von einem gigantischen Traffic-Zuwachs, während der E-commerce bzw. Online-Shops erst einmal nur ein kleines Stückchen vom Kuchen abbekommen. So auch ein Blogbeitrag auf tn3 Magazin. Diese Studie spiegelt sicherlich auch das Twitterverhalten außerhalb Großbrittaniens wieder.
Ausnahmen gibt es jedoch auch:
Wenn sich Shopinhalte bzw. Kaufempfehlungen über Twitter verbreiten, sind es meist spezielle Angebote, Schnäppchen oder “Geheimtipps”, über die man auf anderem Wege nicht aufmerksam werden würde. Also ganz “persönliche”, exklusive Angebote bzw. Tipps.
So könnte man sich ebenfalls erklären, dass angelegte “Corporate-Twitter-Accounts”, die über Twitter ausschließlich Marketing betreiben, bisher nicht den gewünschten Erfolg bringen. Vermutlich fehlt hier die “reale Person”, auf die die Menschen und Fans in Zeiten des Social-Commerce vertrauen würden. Die Empfindung, mit unpersönlicher, gehäufter “Werbung” über Twitter “belästigt” zu werden, könnte schnell aufkommen. Einzelpersonen jedoch tweeten mal dies, mal jenes und insgesamt vorallem ganz authentisch das, was sie persönlich für gut und empfehlenswert oder relevant empfinden. Auch wenn Twitter das nicht speziell geplant hat: “Gefolgt” (Follow) wird bekanntlicherweise denjenigen Personen/Accounts die potenziell interessante in irgendeiner Art und Weise persönliche und unabhängige News bieten.
Die Erweiterung des snippr-Shops durch eine Community zu einem neuen “Social-Commerce” bietet also ebenfalls Potenzial für Twitter-Benachrichtigungen und Produktempfehlungen, die von unabhängigen Mitgliedern ausgesprochen werden könnten. Man kann gespannt sein, wie sich das weiterentwickelt!
Und nun einfach auf das kleine “t” unter diesem Artikel klicken und tweeten!



4 Kommentare zu “Twitter, E-commerce und Geheimtipps”