Frederic Hahn

von am 15. September 2009

4 Kommentare | Shop, Sonstiges

Online-Zahlungsarten: Eine Übersicht (Part I)

Es gibt viele unterschiedliche Möglichkeiten, um in einem Web Shop zu bezahlen. Diese zeichnen sich durch unterschiedliche Kosten und Risiken aus – sowohl auf Seiten des Händlers als auch auf Seiten des Kunden.

Da ich mich in den letzten Tagen intensiv damit beschäftigt habe, hier eine kleine Übersicht über die gängigsten Bezahlarten auf dem Markt:

  • Vorkasse
  • Nachnahme
  • Rechnung
  • Lastschrift
  • Abbuchungsauftrag
  • Kreditkarte
  • Sofortüberweisung
  • Giropay
  • Paypal
  • sonstige: Firstgate, Click’n'Buy, T-Pay…

In der oben aufgeführten Reihenfolge nun die Vor- und Nachteile:

Vorkasse ist sicher für den Händler, normalerweise wird die Ware erst verschickt, wenn das Geld dem Konto gutgeschrieben ist. Der Nachteil für den Händler ist, dass er die bestellten Artikel bis zur Bezahlung für den Kunden reservieren muss – und das ist teilweise schlichtweg nicht möglich, führt aber zumindest zu einem höheren Verwaltungsaufwand. Zudem müssen die Zahlungen den Bestellungen zugeordnet werden, was häufig durch eine Software, den sogenannten Vorkasseassistenten geschieht. ofern der Zahlunmgsbeleg mit einem ordentlichen Betreff versehen ist (z.B. der Bestellnummer) funktioniert in den meisten Fällen reibungslos.

Eine ähnliche sichere Zahlungsmöglichkeit für den Händler ist die Nachnahme. Diese unterscheidet sich gegenüber der Vorkasse durch höhere Gebühren, die dem Frachtführer (z.B. der DHL) erhoben werden – dafür, dass der Fahrer auch gleich das Geld kassiert. Für den Kunden ist diese Bezugsart ebenfalls relativ sicher – allein das Risiko, das die Ware im Paket nicht der Erwartung entspricht, bleibt.

Ein hohes Risiko trägt der Händler, wenn er “auf Ziel” liefert – hier sprechen wir im Normalfall von der Zahlungsvariante “Rechnung“. Diese begleicht der Kunde nach Erhalt der Ware entweder sofort oder nach einer Frist von häufig 14 Tagen. Kann der Kunde jedoch nicht zahlen, beginnt für den Verkäufer oft ein langwieriger Prozess, in dem er versucht, an sein Geld zu kommen. Ein Aufwand, der sich häufig – insbesondere bei kleinern Beträgen – nicht lohnt, zumal hier am Ende teure Inkassoinstitute oder sogar ein Gerichtsverfahren stehen. Um dieses zu vermeiden liefern viele Händler gar nicht, oder nur nach einer mehr oder weniger intensiven Prüfung des Kunden auf Rechnung.

Fast identisch ist hierbei die Lastschrift zu betrachten, da der Kunde hier das Recht hat der Lastschrift oder Einzugsermächtigung zu widersprechen, so dass auch hier die Gefahr besteht, dass die Geldforderung des Händlers nicht gezahlt wird.

Auf keinen Fall darf man die Lastschrift mit dem Abbuchungsauftrag verwechseln. Bei letzterem hat der Kunde in der Regel keine Möglichkeit die Zahlung ohne Zustimmung des Verkäufers wieder rückgängig zu machen. Diese Variante ist aber kaum verbreitet.

Lesen Sie in Teil 2:

Infos über die Zahlarten:

  • Kreditkarte
  • Sofortüberweisung
  • Giropay
  • Paypal
  • sonstige: Firstgate, Click’n'Buy, T-Pay…

und über die Dienste von “Payment Service Providern“.

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4 Kommentare zu “Online-Zahlungsarten: Eine Übersicht (Part I)”

  1. Effi Effi sagt:
    Wer gerne Online-Banking nutzt: hier gibt's Informationen zu den neuen Geschäftsbedingungen der Banken: http://blog.synaxon.de/index.php/2009/10/01/banken-mit-neuen-geschaftsbedingungen/

  2. [...] Payment Network wissen will, kann sich hier auf der Seite einen Bericht von Spiegel TV ansehen. Allgemeine Info zu Zahlarten gibt es hier, Teil II folgt bald. [...]


  3. lou lou sagt:
    EFFI halt deine fresse man du hässliches !

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