Social Networking

Ein Leben ohne sie ist für viele Internetuser inzwischen fast undenkbar geworden – Soziale Netzwerke. Twitter, Facebook, Xing, StudiVZ  und Co.  dürften wohl die bekanntesten von Ihnen sein.

Menschen jeder Altersgruppe und mit den unterschiedlichsten Interessen und Berufen, nutzen diese Plattformen um sich mitzuteilen, sei  es für Werbezwecke, Interessenaustausch oder einfach nur aus reinem Spaß an der Freude.

Im Arbeitsalltag von heute, wo die meisten von uns häufig am PC sitzen und ihre Aufgaben erfüllen, liegt es nahe, auch wichtige Informationen über das Internet zu verbreiten. Betrachtet man einmal allein die Zahlen derer, die als Privatpersonen über das Internet einkaufen, so lässt sich daraus schlussforlgern, wie viele Menschen sich täglich im Netz aufhalten und welches Potenzial dieses bietet.  Allein 2009, waren dies laut einer statistischen Erhebung des Statistischen Bundesamtes, drei  Viertel aller Internetnutzer. In Deutschland haben somit ca. 40,7 Mill. Menschen über das Internet Waren eingekauft (Tendez steigend).


Vorsicht mit den Daten

Das Internet und seine vermeintliche Vertrautheit zwischen den Nutzern, verleiten gerade eher unerfahrene User zum Preisgeben privater Informationen. Ob Bilder oder geheime Details aus dem Privatleben . Erst kürzlich sorgten Schlagzeilen um die Plattform Facebook für reichlich Furore, da hier laut den AGB jegliches Bildmaterial nach dem Upload durch Facebook auch für Werbezwecke genutzt werden durfte. Was bedeutet, egal wer auch immer sein Bildmaterial hochlädt übertrug somit auch die Rechte an den Plattformbetreiber. Zumindest für den europäischen Raum zog dies eine Änderung der Nutzungsrechte nach sich. Doch auch gerade Kontodaten sollte man mit äußerster Vorsicht preisgeben, denn nicht selten versuchen Hacker auch an diese Daten zu kommen, was, wie man aus den Medien weiß, nicht das erste und vermutlich auch nicht das letzte Mal passiert sein wird. Wichtig ist sich immer genau zu vergewissern, ob man die Daten auch an jemanden weitergibt, der vertrauensvoll ist. Die meisten vertrauenwürdigen Online Shops bieten ihren Kunden auch entsprechende  Zahlungmittel an, wie beispielsweise PayPal oder sofortüberweisung.de. Das so genannte Trusted Shops- Siegel hilft auch dabei, herauszufiltern, ob der jeweilige Shop den  Qualitätskriterien genügt.

In jedem Fall  empfiehlt sich ein professionelles Anti-Viren-Programm, evtl. zusätzlich noch ein Anti-Spyware-Programm und ein wachsames Auge. Gerade wenn Hacker versuchen die Oberflächen der Internetseiten nachzubauen und den User damit in die Falle zu locken, kann man mit genauem Hinsehen und entsprechender Software zumindest einige Angriffe rechtzeitig abwehren, noch sicherer ist es jedoch entsprechende Softwarezur Unterstützung zu nutzen. So schützt man seinen Computer ebenso wie seine privaten Daten. Diese sollte man jedoch unbedingt rechtzeitig mit einer Sicherungskopie an einer sicheren Stelle aufbewahren.

Wie ein offenes Buch…


Natürlich wissen auch Personalchefs, dass es solche Netzwerke gibt und recherchieren nicht weniger selten so die Daten ihrer Bewerber vorab im Internet. Man sollte sich also gut überlegen ob man sich Zuhause mit seiner Webcam im Schlafanzug oder wohlmöglich noch mit blankem Po fotografiert und dies ins Internet hochlädt.

Fazit: Das Web und soziale Netzwerke sind eine Bereicherung der Medienlandschaft, jedoch gilt auch hier Augen auf und Sorgsamkeit mit dem, was man von sich offenbart.

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Bildnachweis:

Bild 1 mit bunten Männchen: Stefanie Hofschläger

Bild 2 Buch Oliver Haja

(beide von www.pixelio.de)

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Ein Kommentar zu “Social Networking”

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