Sarah Meixner

von am 12. Juli 2010

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Go Mobile: Wireless E-Mail und Social Networking-Dienste verändern die Kommunikation

Immer schneller, immer direkter: Wireless E-Mail und Social Networking verändern das Kommunikationsverhalten. © Stephanie Hofschlaeger / PIXELIO www.pixelio.de

Smartphones, Netbooks, iPads, Surfsticks: Wollen Anwender schnell, bequem und mobil ins Internet, können sie dies dank einer bunten Vielfalt netter kleiner und schicker Endgeräte und Produkte schon länger tun. Eine Auswahl inzwischen bezahlbarer Angebote der Telekommunikationsanbieter und Service Provider tut ihr Übriges dazu. So surfen und e-mailen immer mehr Nutzer inzwischen von unterwegs, sowohl geschäftlich als auch privat. Laut der Marktforscher von Gartner eine logische Entwicklung, denn Standardisierung, Interoperabilität und der wachsende Wettbewerb bei E-Mail-Servern und -Services beschleunigen die Kommerzialisierung von drahtlosem E-Mail-Empfang. Ihre positive Prognose lautet daher: Bis Ende 2014 nutzen weltweit eine Milliarde Menschen Wireless E-Mail. Zur Verdeutlichung: Laut Gartner-Schätzungen existierten schon Anfang 2010 im Geschäftsumfeld mehr als 80 Millionen Wireless E-Mail-Accounts, die von gut 60 Millionen aktiven Anwendern bei großen, mittleren und kleinen Unternehmen sowie Einzelpersonen genutzt wurden. Die Zahlen klingen gewaltig, dennoch gibt es weitere Potenziale zu heben: “Die Einführung von Wireless E-Mail in Unternehmen über die Führungsebene hinaus erhöht die Produktivität”, sagt Monica Basso, Research Vice President bei Gartner. “2010 sind Wireless E-Mail Accounts noch eher Priorität bei Unternehmen, die einen Anteil von bis zu 40 Prozent an mobil arbeitenden Personen haben. Die meisten mittleren und großen Unternehmen in Nordamerika und Europa haben bereits Wireless E-Mail eingeführt, dies allerdings nur für durchschnittlich etwa fünf Prozent der Belegschaft.” Angesichts der weltweit steigenden Mobilität der Gesellschaften also ein Markt mit vielversprechenden Wachstumsmöglichkeiten.

Klein, kompakt, kompetent: das Netbook für unterwegs. (Quelle: PC-Spezialist

Damit aber nicht genug: Auf dem Vormarsch sind derzeit nämlich ebenfalls die Kommunikationsmöglich-keiten via Social Networking-Diensten. Entsprechend prognostiziert Gartner, dass bis zum Jahr 2014 stolze 20 Prozent der Angestellten Social Networking-Dienste anstelle E-Mails als primäres Kommunikationstool nutzen werden. Dies ist nicht weiter verwunderlich, denn schließlich ist heute beinahe jeder Nutzer aus den unterschiedlichsten Gründen bei einem der bekannten Anbieter registriert und dort viele Stunden täglich auch präsent: sei es bei Facebook, Twitter oder StudiVZ. Und warum dann nicht schnell via Tweet einen Geschäfts-partner um Feedback bitten oder Freunde via Facebook zur Party einladen? Im Zweifelsfall kommen Nachrichten über diese Kanäle inzwischen schneller an als mit Hilfe der guten alten E-Mail. Auch die generelle Informationsbeschaffung, etwa zu neuen Produkten, Angeboten, Umfragen oder Studien, findet inzwischen immer öfter im Web 2.0 statt. Was viele Unternehmen auch erkannt und sich entsprechend darauf eingestellt haben oder dies spätestens jetzt tun. Spannend bleibt es definitiv. Ob es so kommen wird, wie die Experten vorhersagen. Oder ob dann nicht doch wieder alles anders kommt als gedacht.

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