War zunächst das CX620 in seiner besten Ausstattungsvariante Opfer meiner Testbemühungen, war anschließend das FX600 – ebenfalls in der größeren Ausstattungsvariante – an der Reihe. Hier nun das Buch zum Film:
Gedacht als gehobenes Office-Notebook, offenbarte das FX600 ungeahnte Möglichkeiten. Für ein reines Arbeitswerkzeug ist das Gerät einfach viel zu gut ausgestattet. Wie das große CX620 ist es mit einem i5-450M Prozessor von Intel bestückt. Grafisch dagegen baut MSI hier auf eine GeForce GT 325M-Karte. Zwar sind auch im FX600 vier GB RAM verbaut, diese können jedoch – anders als beim CX-Modell – durch das vorinstallierte 64Bit-Betriebssystem voll ausgenutzt werden. Die Tastatur muss auch hier als hervorragend bezeichnet werden, während das Touchpad bei mir einige Eingewöhnungsschwierigkeiten auslöste. Die stark aufgerauhte Oberfläche sorgte anfangs für ein deutliches Kribbeln in den Fingerspitzen. Im Endeffekt ermöglicht sie jedoch eine wesentlich präzisere Handhabung des Mauszeigers. Beim Display setzt MSI
ebenfalls auf eine Auflösung von 1366 x 786 Bildpunkten. Hier ist sie als angemessen zu betrachten, da statt eines Blu-Ray-Laufwerks ein Multinorm-DVD-Brenner verbaut wurde. Die Verarbeitung des Gehäuses wirkt durchaus hochwertig. Man hat beim Anfassen das Gefühl eine lohnenswerte Investition getätigt zu haben.
Der Praxistest:
Ich muss gestehen, ich dachte, dass das FX600 wegen seiner Grafikkarte zu nicht mehr als dem gelegentlichen Abspielen eines HD-Films taugt. Aber weit gefehlt. Wie beim CX620 startete ich das 3D-Spiel Mass Effect 2. Das Ergebnis war eine astreine Darstellung des Spiels in einer Auflösung von 1280 x 768 und einigermaßen vielen zugeschalteten Details. Dabei hörte man zwar den Lüfter sehr bald ziemlich deutlich, aus der Abluft-Öffnung strömte sehr warme Luft, aber das Spiel lief. Nicht schlecht für eine Büromaschine. Besonders die Lautsprecher könnten mich überzeugen. Einen so guten Klang hatte ichbei einem Notebook bis dahin noch nicht gehört. Man fragt sich beim Zuhören wirklich, welches Gerät nur die Multimedia-Maschine ist. Der Akku schaffte bei laufendem Film (normale DVD) etwa 130 Minuten. Beim Spielen jedoch nur ca. 60 Minuten.
Fazit:
Müsste ich mich zwischen dem CX620 in Topausstattung oder dem FX600 entscheiden, es würde mir schwer fallen. Beide Modelle sind sich wirklich sehr ähnlich. Der großen Vorteile beim FX600 liegen in der etwas besseren Verarbeitung, dem eleganteren Äußeren und den wirklich tollen Lautsprechern. Das 64Bit-Betriebssystem kann zudem den Arbeitsspeicher voll ausnutzen. Das CX620 kommt hingegen mit einem Blu-Ray-Laufwerk daher und wirkt ein wenig sportlicher. Letztlich muss jeder für sich selbst wissen, welche Faktoren für ihn die entscheidenden sind. Fakt ist, dass beide eine wirklich ordentliche Leistung für´s Geld bieten.







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