Ohne Akku nix los: Mit ein paar Tipps & Tricks lässt sich die Lebenszeit einfach verlängern. (© S. Hofschlaeger / PIXELIO) www.pixelio.de
Auf einmal nichts als dunkles Schwarz und gähnende Leere: Dieses Bild hatte jeder von uns schon mal vor Augen. Und zwar auf dem Notebook-Bildschirm. Dann nämlich, wenn der Akku (mal wieder und eigentlich völlig unerwartet) abgeschmiert ist. Wer jetzt nicht das nötige Kleingeld für neue Hardware hat oder ständig mit dem Ladekabel zum Neuaufladen in der Tasche unterwegs sein möchte, kann mit folgenden Tipps aus der Feder von Fujitsu die Lebensdauer der Energiespeicher Akkus in Laptop und Netbook verlängern:
1. Ähnlich wie beim TV gibt es die kleine, aber feine Einstellung Energiesparmodus: Stromfresser wie LAN-Verbindungen ausschalten, wenn man sie gerade nicht benötigt.
2. Helligkeit dimmen und Bildschirmschoner ausschalten: Wer die Bildschirmhelligkeit auf etwa 60 Prozent reduziert, verlängert seine Akkulaufzeit erheblich.
3. Prozessor entlasten: Die CPU ist bekanntermaßen der Stromfresser schlechthin. Bestimmte Modelle erlauben eine Leistungsreduzierung. Dafür in der Windows-Bedienungskonsole einfach das entsprechende Knöpfchen drücken, andernfalls ein separates Tool für die Systemverwaltung nutzen.
4. Alternativ zum Stand-by-Modus gibt es den Ruhezustand, ebenfalls einstellbar über die Energiesparfunktionen. Einzige Voraussetzung: Darauf achten, dass ausreichend Festplatten- und Arbeitsplatzspeicher vorhanden ist. Außerdem braucht der Rechner zum erneuten Starten ein wenig länger. Was aber immer noch besser ist wie ein komplett schwarzer Bildschirm.
5. Und täglich grüßt das Murmeltier – soll heißen, Routinejobs einfach mal abschalten. Denn fest definierte und immer wiederkehrende Aufgaben halten die Festplatte im Dauereinsatz und verhindern Energiesparfunktionen.
6. Ordnung ist das halbe Leben: Das gilt auch für die Festplatte. Also regelmäßig aufräumen, sprich defragmentieren. Dann läuft sie auch sicher wieder schneller und effizienter – und verbraucht weniger Strom.
7. Unnützes ausschalten: Die seriellen und parallelen Schnittstellen genau prüfen und abschalten, falls sie nicht gebraucht werden. Dazu das BIOS nutzen. Wer ein Bluetooth-Modem hat, und es nicht nutzt, ebenfalls den Aus-Knopf drücken.

Die Akkus vom Acer Travelmate halten bis zu 4,5 Stunden - ideal also vor allem für Geschäftstermine. (Quelle: PC-Spezialist)
8. Sinnvolle Add-ons: Wer noch mehr Energie sparen will, sollte ein Solid State Drive (SSD) einsetzen. Die kann nämlich bis zu zehn Prozent Strom gegenüber herkömmlichen Magnetfestplatten einsparen.
9. Auch ein Notebook will ein schönes Zuhause haben – dann wird es unter Umständen auch richtig alt. Wenn das Gerät länger nicht genutzt wird, dann an einen kühlen und trockenen Ort packen (ca. 10 bis 15 Grad). Auch wichtig: Zu Beginn der Ruhezeit sollte der Akku nie voll geladen sein. 50 bis 70 Prozent Ladezustand werden hier als ideal empfohlen. Ansonsten gilt: Die Note- und Netbooks nie direktem Sonnenlicht oder Nässe aussetzen. Aber das weiß ja eigentlich jeder.



Ein Kommentar zu “Staying Alive: Akku-Laufzeiten verlängern”